Fahren lernen

Wie definiert man „Fahren“?

Was bedeutet eigentlich „zu fahren“? Schließlich treten Mountainbiker auch nicht in die Pedalen, wenn sie bergab fahren, ebenso Straßenrennradfahrer und Motorradfahrer benutzen überhaupt keine Pedale als Antrieb. Sie fahren jedoch alle. Also, was haben sie alle gemeinsam? Die Fähigkeit, das Gleichgewicht auf zwei Rädern zu halten und sich in Kurven zu neigen, unabhängig davon, was sie in Bewegung versetzt. In die Pedalen zu treten, ist nur eine von vielen möglichen Antriebsarten.

Beim Nutzen des Laufrads bewegen sich die Kinder hauptsächlich durch Laufen, Stoßen und Gleiten fort. Sie fahren und lehren sich selbst wertvolle Techniken, wie sie das Gleichgewicht halten können.

Vorteile ein STRIDER zu fahren!

  1. STRIDER Laufräder sind ultraleicht (unter 3kg) und sogar für kleine Kinder leicht zu steuern.
  2. Die Forschung belegt, dass das Lernen des Balancierens und der Koordination mit Übungen zu einer schnelleren Kindesentwicklung und zu Wachstum führt.
  3. Ein STRIDER Rad zu fahren lehrt nicht nur Koordination und Gleichgewicht; es gibt auch Selbstvertrauen.
  4. Das STRIDER Laufrad hat ein einfaches, pedalfreies Design, das kleinen Kindern die Möglichkeit gibt, sich zuerst komplett auf das Erlernen des Balancierens zu konzentrieren.
  5. Das STRIDER ist frei von Kabeln, Ketten, Kettenräder, Pedalen oder hervorstehende Fahrradteile, die ein Kind verletzen können.
  6. Das STRIDER sorgt für einen sicheren schnellen, reibungslosen und natürlichen Übergang zu einem Fahrrad.
  7. Der Sitz und der Lenker sind verstellbar, so dass ein Rad zu Kindern von 1 ½ Jahre bis zu 5 Jahren passt, mit einer zusätzlichen XL-Sattelstütze.
  8. Die patentierten, eingebauten Fußtritte bieten einen Platz für Kinderfüße während sie einfach nur dahinrollen.
  9. Ein haltbarer Stahlrahmen und Stahlgabel für viele Jahre.
  10. Der STRIDER ist mit nagelfesten EVA Polymerreifen ausgestattet, die wartungsfrei und leicht sind.
  11. Das STRIDER Rad kann ohne Werkzeug in 5 Minuten aufgebaut werden.


Wie bringe ich meinem Kind das Fahren bei ?

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  1. Stellen Sie das Rad auf die Größe Ihres Kindes ein! Die Sattelhöhe ist die kritischste Einstellung gefolgt von der Lenkerhöhe. Stellen Sie die Sattelhöhe dann ein, wenn die Füße des Kindes flach auf dem Boden stehen und beide Knie beim Sitzen leicht gebeugt sind. Ein guter Ausgangspunkt ist eine Höhe 5cm niedriger als die Schrittlänge Ihres Kindes. Stellen Sie die Höhe des Lenkers relativ zum Sattel ein. Ist der Sattel in der niedrigsten Stellung, dann ist der Lenker ebenfalls in der niedrigsten Höhe einzustellen, etc. Kinder wachsen schnell. Sorgen Sie dafür, dass Sie das Rad alle paar Monate einstellen.
  2. Seien Sie ein Cheerleader, Nicht Trainer! Kinder heben instinktiv ihr Bein über das STRIDER und möchten loslaufen. Ermutigen Sie sie, das zu tun, und loben Sie sie für jede Minute, die sie auf dem STRIDER verbringen.

  3. Lassen Sie Ihr Kind das Tempo vorgeben! Einige Kinder springen auf das Rad und laufen, laufen, laufen. Andere sind vorsichtiger; einige mögen anfangs nicht einmal auf dem Sattel sitzen. Das ist vollkommen OK! Ihre Sicherheit liegt in diesem Moment in ihren Beinen; und wir möchten, dass sie sich so sicher wie möglich fühlen. Sobald sie sich beim Laufen mit dem Rad zwischen den Beinen und dem Steuern durch den Lenker wohler fühlen, werden sie anfangen dem Sattel zu „vertrauen“. Einige Kinder kommen schon nach Minuten zu diesem Punkt kommen, bei anderen kann das Wochen dauern, aber alle kommen letztendlich dahin. Ein Fortschritt ist schon erreicht, wenn das Vertrauen in ihre Füße zu 100% in den Sattel (die Füße weg vom Boden und balancierend) übergeht. Lassen Sie den Übergang in ihrem eigenen Tempo vor sich gehen… sie werden Fortschritte machen beim Füße hochnehmen auf die Fußtritte bevor sie es merken!

  4. Unterstützen Sie Ihr Kind – NICHT das Rad! Instinktiv möchten wir unserem Kind helfen, wenn das Rad kippt, indem wir es festhalten; machen Sie das nicht! Das Kind muss die Möglichkeit erhalten, das Rad zur Seite kippen zu fühlen, um das Kippen des Rades verhindern zu lernen. Wenn der Erwachsene das Rad hält, wenn es zu einer Seite kippt, wird das Kind fälschlicherweise denken, dass die stabilste Lage des Rades ist, wenn es zur Seite kippt. Sollte Ihr Kind Sicherheit brauchen, dann würden wir vorschlagen, laufen Sie neben ihm her und halten Sie es hinten am Shirt fest, so dass es sich sicher fühlen kann.

@ STRIDER Adventure Zone

Die STRIDER Adventure Zonen sind sichere und freundliche Plätze, auf denen alle Kinder ermutigt werden, ihre Beweglichkeit auf zwei Rädern zu erforschen, während Sie das Fahren auf STRIDER Rädern testen und mit anderen Kindern in einem abgegrenzten Bereich spielen. Das einzigartige Terrain und die Hindernisse sind so gestaltet, dass die Kinder immer geistig beschäftigt und herausgefordert werden. Neben dem reinen Fahrspaß soll die Radfahrtechnik der Kinder verbessert werden und ihr Gleichgewicht, ihre motorischen Fähigkeiten und das Selbstvertrauen weiter entwickelt werden.

Kontakt , wenn Sie selbst eine Adventure Zone ausrichten möchten

 


@ STRIDER Camp

Das STRIDER Camp ist ein Fahrschul-Kurs, der Kinder jeden Alters beibringt, wie man ein Rad auf zwei Rädern fährt. Der Stundenplan umfasst fünf 1h-Lektionen voll mit Lernen, Spaß, Gemeinschaft und Anleitung, um mit Sicherheit die Leidenschaft fürs Fahren zu entfachen. Nach erfolgreichen Absolvieren des Kurses besitzen die Kinder die Gleichgewichts- und Radfahrfertigkeiten, um sich auf zwei Rädern fortzubewegen und niemals Stützräder zu benötigen!

 

Kontakt , wenn Sie ein STRIDER Camp Trainer werden möchten


 

 Umsteigen aufs Fahrrad

  • Überstürzen Sie das Fahrradfahren nicht! Laufen und Gleichgewichthalten üben macht Spaß! Auch wenn Ihr Kind wie ein Profi das Laufrad beherrschen zu scheint, zu schnell auf ein Fahrrad umzusteigen, kann die erlangten Fortschritte zunichtemachen und Ihr Kind entmutigen. Das Gewicht eines Fahrrads ist im Vergleich zum Laufrad um ein Wesentliches höher (manchmal das Zwei- bis Dreifache eines STRIDERs) und dann noch mit diesem zusätzlichen Gewicht zurechtzukommen, kann für ein Kind frustrierend sein. Lassen Sie sie üben, spielen und ihre Gleichgewichts- und Fahrtechnik perfektionieren, während sie Spaß auf dem STRIDER-Rad haben. Seien Sie sich im Klaren, dass je mehr Zeit Ihr Kind auf dem STRIDER Laufrad verbringt, desto besser wird es an dem entscheidenden Tag mit dem Fahrradfahren klappen.
  • Benutzen Sie niemals Stützräder! Wenn Sie das Gefühl haben, Ihr Kind ist bereit zum Fahrradfahren, empfehlen wir das leichteste und am einfachsten zu bedienende Fahrrad zu nehmen. Vermeiden Sie „Glöckchen und Tröten“, da Sie zusätzliches Gewicht und Störung bedeuten. Wir würden Ihnen ebenso ein Fahrrad mit einer Freilaufnabe und einer Handbremse empfehlen. Ein Rad muss genau auf Ihr Kind eingestellt sein. Es darf nicht zu groß und zu schwer sein, sonst wird es zu unsicher und entmutigt definitiv Ihr Kind, Fahrradzufahren. Wenn der Sattel in der niedrigsten Höhe eingestellt ist, sollten die Füße Ihres Kindes immer noch flach auf dem Boden stehen können. Denken Sie dran, Stützräder sind NICHT die Lösung, wenn das Fahrrad zu groß ist. 
  • Es soll weiterhin Spaß machen! Setzen Sie Ihr Kind zu früh auf ein Fahrrad, kann das die Abenteuerlust Ihres Kindes einschränken. Mit einem Fahrrad, über Wiesen, Hindernisse und durchs Gelände zu fahren, ist wesentlich schwieriger als mit einem STRIDER. Das leichte und einfache STRIDER besitzt einen „Spaßfaktor“, den man in jungen Jahren mit einem schwereren Fahrrad nicht hat. Wir empfehlen, dass Sie sowohl eine STRIDER-Rad als auch ein Fahrrad bereit stehen haben, so dass das Kind jeden Tag neu entscheiden kann, auf welches es Lust hat. Wir empfehlen Ihnen, dass Sie beide Räder etwa ein Jahr für Ihr Kind zur Verfügung haben sollten. Das Kind wird mit der Zeit, wenn es größer, stärker, geübter und selbstbewusster wird, ganz natürlich den Umstieg auf das Fahrrad vollziehen.